Zeit für ein neues Abenteuer



ES GEHT LOS!


 

Neues Land, neue Stadt, neue Leute, neue Uni.

Für mich heißt es jetzt bald Koffer packen! In ca. eineinhalb Wochen geht’s für mich nämlich los – ich begeb mich auf mein ganz persönliches Abenteuer. Wer mir auf Instagram folgt, weiß vielleicht schon, wohin es für mich geht: Ich werde die nächsten 5 Monate in Schweden verbringen! Oh Mann, allein diesen Satz auszuschreiben, fühlt sich etwas seltsam an. Ich kann es einfach selbst noch immer nicht ganz glauben, dass es bald tatsächlich los geht und ich meine gewohnte Umgebung, alle lieben Menschen um mich herum, meine Arbeit, meinen Wohnort, mein Zuhause – einfach alles – für diesen Zeitraum zurücklassen werde. Stattdessen warten eine neue Stadt, ein neues Zuhause, neue Leute, neue Orte und eine neue Uni auf mich. Wahrscheinlich brauch ich sogar vor Ort noch ein paar Wochen, bis ich realisiere, dass ich nicht nur auf Urlaub dort bin, sondern wirklich für ein knappes halbes Jahr in Schweden lebe.

 

Warum Schweden?

Viele, denen ich seit Anbeginn meiner Planungsphase Anfang des Jahres von meinem Vorhaben erzählt habe, fragen mich: Warum ausgerechnet Schweden? Tja, was soll ich sagen. Das ist so eine Gefühlssache. Mich zieht es irgendwie schon seit ein paar Jahren immer mehr in die nordeuropäischen Länder. So wunderschön der Urlaub in südlicheren und vor allem wärmeren Gegenden auch sein kann, so sehr habe ich aber auch den ganz speziellen Charme Skandinaviens ins Herz geschlossen. Das erste Mal in Schweden war ich vor drei Jahren im Zuge einer kleinen Rundreise. Da damals noch andere Städte wie Berlin, Kopenhagen und Prag auf der geplanten Route standen, hatte ich leider nur Zeit, um ein paar wenige Orte Südschwedens zu erkunden. Trotzdem stand ab da fest: Ich muss wieder kommen, ich will unbedingt mehr sehen. Ein Jahr später, 2014, machte ich mich gemeinsam mit einer Freundin dann erneut auf den Weg.

 

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Per Zug fuhren wir von Stockholm aus einmal quer durchs Land bis wir weit über dem nördlichen Polarkreis waren, durch wilde Wälder, vorbei an scheinbar unberührten Seen, begegneten Rentieren und ließen uns von der Mitternachtssonne in den Bann ziehen. Weiter ging es dann nach Norwegen, wo wir auch noch mitten in der Nacht wandern gingen, durch atemberaubende Landschaften fuhren und dank des unerwartet warmen Wetters sogar auf den Lofoten im Meer plantschten. Diese Reise hat mich unglaublich geprägt und seit ich den Entschluss gefasst habe, ein Auslandssemester zu machen, stand für mich fest, dass ich eindeutig entweder nach Norwegen oder Schweden will. Faszinierend finde ich beide Länder gleichermaßen, trotzdem entschied ich mich aufgrund des für mein Studium besseren Kursangebots für eine schwedische Uni.

 

Abenteuer statt Routine

Auch wenn es uns oft schwer fällt, aus unserer alltäglichen Routine auszubrechen, um neue, ungewisse Wege einzuschlagen, sollte man sich meiner Meinung nach trotzdem immer wieder mal einen kleinen Schubs geben und Dinge einfach wagen. Ich rede nun echt schon sehr lange davon, „irgendwann einmal“ für längere Zeit in ein anderes Land zu gehen. Wenn wir aber immer nur warten und die Dinge nicht anpacken, wird dieses „irgendwann“ mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nie eintreten. Immer werden wir neue Gründe oder Ausreden finden, warum dieser oder jener Gedanke sich nicht realisieren lassen kann.

Ich bin allerdings davon überzeugt, dass sich mit der richtigen Prioritätensetzung sehr viel mehr erreichen lässt, als es im ersten Moment scheint. Macht euch einen konkreten Plan, überlegt, wägt eure Sorgen ab und findet letztendlich Lösungen, wie ihr eure Träume wahr werden lassen könnt. Natürlich lassen sich die meisten Wünsche nicht mit einem Fingerschnippsen realisieren, aber wenn man bereit ist, den nötigen Kraftaufwand zu bewältigen, lohnt es sich am Ende bestimmt, an der Erfüllung seiner Träume zu arbeiten. Ich weiß, das klingt es alles ein bisschen schnulzig im Sinne von abgedroschenen Floskeln wie „Du kannst alles erreichen, wenn du es nur stark genug willst“. Irgendwie scheint in diesen Floskeln doch aber auch immer etwas Wahrheit zu stecken. Probiert es aus!

 

xx


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