Kürbis Hirse Maki


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KÜRBIS HIRSE MAKI



Warum hab ich eigentlich jahrelang geglaubt, Sushi herzustellen ist viel zu kompliziert, um es auch mal selbst nachzumachen? Klar, ich habe keine hochoffizielle japanische Ausbildung zum Sushi Koch, die mehr als 10 Jahre meines Lebens beanspruchen würde (Ja, die dauert tatsächlich so lange), aber wer seine eigenen Rezepte kreiert, braucht auch keine Ausbildung, oder? :). Wusstet ihr übrigens, dass es Frauen in Japan verweigert wird, sich zu offiziellen Sushi Köchinnen ausbilden zu lassen? Tja, der Grund dafür ist angeblich, dass die weiblichen Hormone den Frauen während ihrer Periode einen Streich spielen und diese somit einmal monatlich unter Geschmacksverwirrung leiden. Haha okay, wieder genug gelernt für heute, hier ist mein Rezept für Kürbis Hirse Maki nach absolut nicht-traditionell japanischer Art.


Ihr braucht:

  • 200 g Hirse
  • 1/2 Hokkaido Kürbis
  • 1 Avocado
  • Nori Algenblätter
  • n.B. Olivenöl
  • n.B. Soja Sauce / Tamari
  • und eine Sushi Rollmatte aus Bambus (gibt’s mittlerweile auch im Supermarkt)

 

Erster Schritt: Hirse nach Packungsanleitung kochen und dabei gelegentlich umrühren, da wir die Hirse ein wenig matschiger bzw. klebriger brauchen, als normalerweise üblich. Schließlich ist sie unser Ersatz für den super sticky Sushireis. Während die Hirse abkühlt könnt ihr schon mal den Kürbis vorbereiten. Dazu schneidet ihr ihn einfach in kleine Spalten, bepinselt diese mit etwas Olivenöl und schiebt ihn dann für ca. 20 Minuten in den Ofen, bis er durch ist und die Enden eine leichte Bräunung angenommen haben.


They see me rollin‘

Jetzt kommt auch schon der lustige Teil: Das Rollen. Dazu legt ihr ein Nori Algenblatt (mit der rauen Seite nach oben) auf die Sushi Rollmatte und verteilt darauf so viel eurer abgekühlten Hirse, bis das Blatt bis auf einen kleinen Streifen ganz oben, gut bedeckt ist. Am besten macht ihr das mit euren Fingern, so habt ihr mehr Feingefühl und das Algenblatt reißt nicht so leicht. Anschließend platziert ihr im unteren Drittel eures mit Hirse bestrichenen Algenblatts ein paar Kürbis- und Avocadospalten. Und dann wird auch schon losgerollt. Nehmt dazu eure Bambusmatte zur Hilfe und arbeitet euch langsam von unten nach oben. Damit alles gut zusammenhält, könnt ihr dabei ruhig ein wenig Druck ausüben. Probiert es einfach aus, es ist tatsächlich einfacher als es im ersten Moment scheint. Als ich das erste mal Maki gemacht habe, war ich auch sehr überrascht, wie gut das Rollen gleich auf Anhieb geklappt hat. Nun müsst ihr nur noch die einzelnen Malis von der Rolle abschneiden und schon seid ihr fertig!

xx


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