Köttbullar, Fleischfrei.



KÖTTBULLAR: SCHWEDISCHE (FLEISCH)BÄLLCHEN


 

Sorry for being im Schwedenfieber.

Was Ikea kann, können wir schon lange: Köttbullar kochen und zwar auch vegan. Köttbullar verfolgen mich seit meiner Ankunft hier in Uppsala. Bei der ersten Infoveranstaltung meines Instituts wurden sie beim anschließenden inkludierten gemeinsamen Mittagessen mit Erdäpfelpüree serviert. In Stockholm lachten sie mir aus einem Sandwich in der Vitrine eines Coffeeshops entgegen. Und im lokalen Supermarkt meines Vertrauens warten sie gleich neben den tiefgefrorenen Erbsen auf hungrige KäuferInnen.

Da mir die meiste Zeit jedoch nicht danach ist, Fleisch zu essen, ich aber trotzdem nicht auf dieses schwedische Nationalgericht verzichten will, mussten also fleischlose Fleischbällchen her. Natürlich hätte ich mich auch einfach auf den Weg zu besagtem Supermarkt machen können, denn direkt neben den „echten“ Köttbullar gibt es dort sogar auch eine vegane Alternative. Aber nein, ich wollte es selbst ausprobieren.

Oh, und für die der schwedischen Sprache Mächtigen: Da kött nunmal Fleisch heißt, müsste ich mir wohl einen anderen Namen für mein Rezept einfallen lassen. Das würde dann vermutlich in etwa so aussehen: havregryn-linser-bullar. Ach, lassen wir das.

 

Die fleischfreien Zutaten:

  • 400 g braune Linsen, gekocht
  • Haferflocken (in etwa 100 g)
  • 1 Zwiebel
  • 4 EL Tomatenmark
  • 2 EL Senf
  • 2 EL Majoran, getrocknet
  • Salz und Pfeffer
  • neutrales Öl zum Braten

 

Und los geht’s:

  • Linsen abtropfen lassen
  • Zwiebel grob hacken
  • Alles bis auf die Haferflocken in eine Schüssel geben, kurz vermengen und anschließend mit einem Pürierstab mixen
  • Anschließend die Haferflocken unterrühren, bis ihr das Gefühl habt, dass ihr aus der Masse kleine Bällchen formen könnt. Ich geb ehrlich zu, dass ich das nach Augenmaß gemacht habe und deshalb nicht aufs Gramm genau weiß, wie viel ich verwendet habe. Probiert es einfach aus. Ansonsten könnt ihr auch zusätzlich etwas Mehl verwenden, um die Masse formbarer zu machen.
  • Kleine Bällchen formen (meine hatten einen Durchmesser von ungefähr 3 cm)
  • Bei mittlerer Hitze von allen Seiten in einer Pfanne anbraten, bis sie eine leichte Bräunung annehmen.
  • Am besten schmecken sie meiner Meinung nach mit Püree und Preiselbeeren 🙂

 

Smaklig måltid!

 

xx

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