Veganes Bärlauchpesto


 


BÄRLAUCHPESTO MIT CASHEWKERNEN


Der Frühling ist da!

Heute war das Wetter zwar eher grau und kühl, trotzdem macht der Frühling an vielen Stellen schon ordentlich auf sich aufmerksam. So stieg mir zum Beispiel auf meinem heutigen morgendlichen Spaziergang zum Bauernmarkt immer wieder der herrlich süße Duft von blühendem Flieder in die Nase. Soo gut – ich liebe Flieder. Das ist eine der Pflanzen, für die ich mich wirklich immer wieder aufs Neue aufrichtig begeistern kann 😀

Am Bauernmarkt angelangt, erwarteten mich auch schon die einen oder anderen Frühlingsboten. Allen voran natürlich der für diese Jahreszeit typische Bärlauch. Diese auf den ersten Blick etwas unscheinbar wirkenden grünen Blätter sind nicht nur für ihren würzigen, Knoblauch-artigen Geschmack bekannt. Bärlauch wirkt nämlich darüberhinaus unter anderem blutreinigend, entzündungshemmend und anregend für den Stoffwechsel. Damit eignet sich Bärlauch nicht nur super für herzhafte Gerichte (und auch süße, für alle, die es ausgefallener mögen), sondern auch für einen kleinen Frühjahrsputz im Körper.

Genug Gründe also, um sich mal nach frischem Bärlauch umzusehen und ihn dann so frisch wie möglich weiterzuverarbeiten. Damit ich die volle Ladung der zahlreichen Eigenschaften des Bärlauchs komme, hab ich mir gedacht, ich kauf gleich zwei ganze Bündel und mix mir daraus mit ein paar anderen Zutaten ein ganz einfaches Bärlauchpesto zusammen. Und das Ganze vegan. Oftmals werden neben der Kräuter Pinienkerne als Basis für Pestos verwendet, doch im Prinzip kann man genauso gut fast alle anderen Sorten von Nüssen und Kernen nehmen. Ich entschloss mich daher letztendlich für Cashewkerne, da ich gespannt war, wie ihr milder und leicht süßlicher Geschmack mit dem würzigen Bärlaucharoma harmoniert.

Das braucht ihr für das Bärlauchpesto:

  • 2 Bündel Bärlauch
  • 150g Cashewkerne (oder andere Nüsse/Kerne nach Wahl)
  • den Saft einer ausgepressten Zitrone
  • 8 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

IMG_6087neu     IMG_6094neu

Ran an den Pürierstab und los geht’s!

Bevor ich allerdings mit dem Mixen loslegte, hab ich die Cashewkerne ca. 20 Minuten lang in Wasser eingeweicht, damit sie sich anschließend leichter verarbeiten lassen. Wenn ihr nicht so viel Zeit und einen richtig leistungsstarken Pürierstab habt, könnt ihr diesen Schritt auch überspringen.

IMG_6092neu

Der Rest macht sich quasi von selbst: Bärlauch grob hacken und gemeinsam mit den anderen Zutaten in ein hohes Gefäß füllen. Anschließend so lange mixen, bis ihr mit der Konsistenz zufrieden seid und euch vor lauter leckerer Bärlaucharomen schon das Wasser im Mund zusammenläuft.

Das Ergebnis: Wunderbar frisches, leicht nussiges und unverkennbar würziges, veganes Bärlauchpesto! Aus der angegebenen Menge hab ich übrigens zwei kleine Weckgläser voll mit Pesto rausbekommen.

IMG_6112neu

Und was mach ich jetzt mit dem Pesto?

Der Weiterverwendung sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Das Bärlauchpesto eignet sich sowohl für die klassische Pasta mit Pesto Kombination, als auch als Aufstrich und für alle anderen Gerichte, denen ihr das gewisse Etwas verleihen möchtet. Ich hab mich für zweierlei entschieden: Erstens hab ich mir eine riesige Portion Spaghetti mit Bärlauchpesto gegönnt und später noch ein Pestobrot damit gebacken. Egal, wofür ihr euch entscheidet – lasst es euch schmecken!

xx


Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.